Die Säulen der Erde Erweiterung: Kingsbridge ruft erneut
Nun gibt es eine Erweiterung zu die Die Säulen der Erde. Diese preisgünstige Ergänzung ist ihr Geld auf jeden Fall wert. Die Säulen der Erde kann nun auch mit bis zu sechs Spielern gespielt werden. Benötigt wird dazu aber auf jeden Fall das Grundspiel. Angeboten wird diese Ergänzung in einem Karton gleichen Formats, so dass die beiden Spiele gut wegzupacken sind. Allerdings lassen sich die Ergänzungsteile auch bestens in der Verpackung des Grundspiels unterbringen. (Kleiner Tipp: Plastikeinsatz aus dem Karton des Grundspiels heraus nehmen und Kleinteile in Zipptüten einsortieren. Dadurch ist das Spiel sogar schon fast wieder spielbereit für die nächste Runde, bzw. kann geschickt in 4er und 6er Spiel unterteilt werden) Die Erweiterung im Einzelnen: Eine Spielplanerweiterung mit neuen Orten, auf die die Baumeister gesetzt werden können, wird links an den alten Plan des 4er Spiels gelegt. Gestalterisch passt er sich perfekt an den alten Plan an. Im Einzelnen fordern folgende neue Orte das Geschick der Baumeister:
- Das Eisen muss nicht mehr neben dem Plan liegen, sondern hat nun wie auch die Rohstoffe einen festen Platz
- Neben dem Zelt des Königs befindet sich das Zelt des Steuereintreibers. Für Baumeister mit Geldsorgen lohnt es sich seinen Baumeister hier zu platzieren, denn man erhält in der Runde der Steuerfestlegung den erwürfelten Betrag gutgeschrieben und ist selber von der Steuer befreit.
- Als Alternative zur Wollmanufaktur, wo übrig gebliebene Arbeiter Gold verdienen können, kann man sie nun in das Aufmarschgebiet für die Kreuzzüge stellen. Dort erhalten sie Siegpunkte.
- Es können Baumeister nach Frankreich geschickt werden, um sich die Karte „Inspiration“ zu holen und sich den Vorteil des doppelten Einsatzes für einen seiner Handwerker zu verschaffen.
- Es gibt einen Handelshafen, wo die Baumeister lukrativer ihre Geschäfte tätigen können als auf dem alten Markt.
- Es gibt es neue Vorteilskarten unter denen sich auch neue Charaktere aus dem Buch wieder finden lassen. Dadurch rückt das Spiel nochmals ein bisschen dichter an die Buchvorlage.
Die Säulen der Erde Erweiterung wendet sich in erster Linie an Spielrunden, die das Grundspiel gerne mit mehr als vier Spielern spielen wollen. Diese Erweiterung mit nur vier Spielern zu zocken, ist nicht die beste Entscheidung, da sich die Neuerungen eigentlich erst im Spiel zu fünft bemerkbar machen. Wir haben die einzige gravierende Regeländerung der Erweiterung auch für das Grundspiel übernommen. Es betrifft das häufig kritisierte Einsetzen der Baumeister, das doch sehr glücksabhängig ist. Es werden jetzt nur noch zwei Baumeister in den Beutel gelegt. Sobald nun von einem Spieler ein Baumeister gezogen wird, stellt er den verbliebenen Baumeister von hinten angefangen auf eine Setzleiste, die auf dem neuen Spielfeld aufgezeichnet ist. (im 4er Spiel sezten wir die Figuren einfach neben die Zählleiste) . Sind alle Figuren aus dem Beutel gezogen, werden die Baumeister auf dieser Leiste von vorne nach hinten abgearbeitet. Der Spieler, der zuerst einen Baumeister stellen durfte, hat zwar die freie Platzwahl, muss aber wie bisher die höheren die höheren Einsetzkosten zahlen und hat noch den Nachteil, seinen dritten Baumeister erst als letztes platzieren zu können. Dieses Spielprinzip hat sich schon bei den Siedlern von Catan bewährt hat. Wer zunächst die freie Wahl für die Platzierung seines Baumeisters hat, muss dann im letzten Durchgang nehmen, was noch übrig ist. Dadurch wird das Glück zuerst gezogen zu sein, doch erheblich minimiert.
