Brettspiele Top 10 – die besten Kinderspiele
Brettspiele für Kinder sind hierzulande sehr beliebt und somit ein schönes Weihnachtsgeschenk (oder natürlich Geburtstagsgeschenk). Ein Grund mehr für Spielzeug News rechtzeitig ihre Brettspiele Top 10 der Kinderspiele vorzustellen. Die Auswahl wird von Jahr zu Jahr größer und immer neue, zum Teil sehr einfallsreiche Spiele-Macher drängen auf den Markt. Das ist gut für die Spiele-Fans, doch gleichzeitig erschwert es zunehmend den Überblick zu behalten. Was ist für wen geeignet, welches Brettspiel für welche Altersklasse? Welche Spielidee wirklich innovativ, welches eher für wenige und welches für mehr Spieler oder Teams? Fragen über Fragen, die man noch lange fortführen könnte. Ebenfalls interessant: Warum werden Brettspiele so gerne als Weihnachtsgeschenk unter den Tannenbaum gelegt? Die Antwort dürfte damit zu tun haben, dass es einfach schön ist seine Freizeit gemeinsam mit der Familie oder Freunden zu verbringen. Genau dies versprechen die meisten Gesellschaftsspiele: Spaß, Spannung und Herausforderungen mit Leuten, mit denen man gerne seine Zeit verbringt. In der folgenden Top 10 der Brettspiele für Kinder, stellen wir unsere Favoriten vor. Entscheidend bei unserer Bestenliste waren die oben genannten Aspekte. Grundsätzlich dürften Spiele-Fans jeden Alters an unseren Top 10 Spielen ihre Freude haben, der Fokus liegt jedoch auf Kindern ab dem Grundschulalter. Des Weiteren sollte es sich bei den Spielen möglichst um neue, innovative Gesellschaftsspiele handeln. Ach ja und den Begriff Brettspiel haben wir sehr großzügig ausgelegt und kurzerhand auch Kartenspiele, Legespiele und ähnliche mit hineingenommen. Beim Großteil handelt es sich aber schon um Brettspiele. Und hier kommt sie:
Brettspiele Top 10 – die besten Kinderspiele 2009 / 2010
1. Dominion – Spiel des Jahres 2009 von Hans im Glück: Dominion wurde dieses Jahr zum Spiel des Jahres 2009 gekürt und auch Spielzeug News fand Gefallen an diesem Spiel aus dem Hause Hans im Glück. Worum geht’s in diesem Brettspiel, dass genau genommen eigentlich vielmehr ein Kartenspiel ist. Stolze 500 Geld-, Aktions- und Siegpunkt-Karten beinhaltet Dominion. Wer sich nun schon mit unzähligen Karten beladen verwirrt am Tisch sitzen sieht, kann beruhigt sein. Natürlich wird diese Karten-Armada nicht vollständig auf die Mitspieler losgelassen. Lediglich 10 Karten gehören zur Grundausstattung. Aufgrund der hohen Anzahl verschiedener Karten ist jedoch keine Partie wie die andere. Je nach Blatt bedarf es einer anderen Strategie, um den Sieg davon zu tragen. Soviel zur Spielart, die man ohne Übertreibung als durchdacht und innovativ bezeichnen kann. Zudem wartet Dominion aber auch mit einer netten Geschichte auf. Die Spieler sind Monarchen, die ein Königreich mit allem drum und dran regieren. Wie es nun mal bei Königen so ist bzw. war, begnügen sie sich keineswegs mit dem, was sie besitzen, sondern wollen mehr. Ziel ist es also aus den überschaubaren Ländereien ein Emperium, auch als Dominion betitelt, zu errichten. Dominion macht Spaß, soviel sei gesagt. Autor Vaccarino ist eine schöne Mischung aus Glück und Taktik gelungen. Letzteres wird in Dominion jedoch größer geschrieben. Nichtzuletzt dürfte auch der Punkt, dass kein Spiel dem anderen gleicht, zum Titel Spiel des Jahres 2009 verholfen haben. Dominon ist für 2-4 Spieler geeignet.
2. Das magische Labyrinth – Kinderspiel des Jahres 2009 von Drei Magier Spiele: Dirk Baumanns Kinderspiel des Jahres 2009 hört auf den Namen „Das magische Labyrinth“. Der Titel lässt es vermuten, im magischen Labyrinth wird gezaubert. Kann man also dem symphatischen und derzeit äußerst beliebten Zauberlehrling Harry Potter etwas abgewinnen oder zählt sich sogar zur treuen Fan-Gemeinde, dürfte einem dieses Kinderspiel gefallen. Auch hier heißt es für angehende Zauberlehrlinge kniffelige Rätsel zu lösen. Das magische Labyrinth baut im Grunde auf ein simples Spielprinzip auf, doch dieses macht richtig Spaß. Das Brettspiel besteht aus 2 Ebenen. Auf der oberen laufen die Zauberlehrlinge, an denen eine Metallkugel angebracht ist, die jedoch nicht sichtbar auf der unteren Ebene lagert. Zudem befinden sich auf der unteren Ebene kleine Hindernisse. Man merkt schon worauf das Ganze hinausläuft: Geschicklichkeit ist gefragt. Das magische Labyrinth wurde übrigens nicht nur mit dem Preis Kinderspiel des Jahres ausgezeichnet sondern ist obendrein auch noch auf der Nominierungsliste für die Beste Kinderspielgrafik. Das Spiel ist ebenfalls für 2 bis 4 Spieler geeignet.
3. Wer war’s – Kinderspiel des Jahres 2008 von Ravensburger: Wer war’s geht neue Wege und wurde somit zurecht ebenfalls Kinderspiel des Jahres, allerdings im Vorjahr, 2008. Warum neue Wege? Nun, weil es sich bei Wer war’s um ein elektronisches Brettspiel handelt. Ähnlich wie bei Dominion verläuft kein Spiel wie das andere. In diesem Fall liegt dies aber nicht an dem riesigen Kartenvorrat, sondern vielmehr an einer recht intelligenten Elektronik, die Wer war’s zugrunde liegt. Ziel des Spiels ist es, den Dieb des magischen Rings zu finden. Dies kann man nur erreichen, wenn man den Hinweisen der sprechenden Tiere Gehör schenkt. Das interessante ist, dass bei wer war’s die Mitspieler zusammenspielen sollten, sofern sie erfolgreich sein wollen. Sind keine Mitspieler vorhanden, kann wer war’s aber auch alleine gespielt werden. Andernfalls können bis zu 4 Spieler die Suche nach dem Ring beginnen.
4. Kakerlakensalat von Drei Magier Spiele: Für das Spiel des Jahres reichte es nicht, dafür aber immerhin für die Empfehlungsliste für dasselbige. Kakerlakensalat ist zudem für mehr Spieler als die obigen Brettspiele geeignet. Zwei bis Sechs können sich beim bunten Gemüse mischen versuchen. Interessant macht Kakerlakensalatat, weil es eine gelungene Kombi aus Ablegespiel mit Sprechelementen darstellt. Werden die Plättchen beim Ablegen nicht korrekt benannt, kann der Kakerlakenkoch einpacken. Den Machern zufolge werde bei ihrem Spiel eine Gehirnregion gebraucht, die andernfalls kaum zum Einsatz kommt. Wer diese also trainieren möchte, sollte sich als Kakerlakenkoch versuchen.
5. Ubongo von KOSMOS: Der Spieleautor mit dem recht komplizierten Namen Grzegorz Rejchtmann hat dieses 30 minütige Spaß- und Geschicklichkeitsspiel entworfen. Ubongo ist ein Legespiel, in dem bis zu vier Spieler gegeneinander antreten. Jeder werkelt jedoch an seiner eigenen Tafel. Ebenfalls mit am Start sind eine Sanduhr, da die Zeit begrenzt ist. Schenkt man denjenigen Glauben, die sich bereits an Ubongo versucht haben, dürfte dieses Brettspiel selbst sogenannte Spielehasser begeistern. Also jene, die normalerweise nicht für Brettspiele zu begeistern sind.
6. Minotaurus von LEGO Spiele: LEGO kennt jeder, dass der Bauklötzchen-Hersteller jetzt aber auch Gesellschaftsspiele anbietet, dürften nur die Wenigsten wissen. LEGO Minotaurus dürfte vor allem bei abenteuerlustigen Kindern mit Hang zum Bauen und Verändern auf großen Zuspruch stoßen. Minotaurus ist für zwei bis vier Spieler geeignet, deren Ziel darin besteht seine Figuren als Erster zum Tempel zu führen, seine Mitspieler durch Mauern zu blockieren und natürlich auf den Minotaurus Acht zu geben. Die Spieldauer von Minotaurus ist mit ca. 30 Minuten angegeben. Dass auch hier keine Partie einer anderen gleicht, liegt auf der Hand.
7. Phase 10 von Ravensburger: Mit einer ganzen Stunde Spieldauer wartet dieses Kartenspiel auf. Kombinieren wird bei Phase 10 groß geschrieben. In den USA ein Megahit beginnt Phase 10 in letzter Zeit auch den Siegeszug durch die hiesigen Gefilde. Die Fachzeitschrift Fairplay zeichnte Phase 10 bereits mit dem à la carte Kartenspielpreis aus. Wer mehr über dieses beliebte Kartenspiel wissen möchte, liest sich am besten das Spielzeug News Review durch.
8. Creationary von LEGO Spiele: Ebenfalls aus der neuen LEGO Brettspiel-Serie. In Creationary geht es, wie der Name schon vermuten lässt, um Kreativität. Ein weiterer wichtiger Faktor bei diesem LEGO Spiel ist jedoch eine gute Nase. Wer gut rät, kommt voran. Creationary dürfte keineswegs nur den Kindern Spaß bereiten, sondern ist vielmehr für die gesamte Familie von jung bis alt geeignet. Insgesamt können bis zu drei Teams oder Spieler gegeneinander antreten. Ziel ist es, am schnellsten herauszufinden, was auf den jeweiligen Spielkarten dargestellt ist.
9. Teamwork von Schmidt Spiele: Das Original Die Spielidee von Teamwork ist simple, die Regeln blitzschnell erklärt. Kurzum: Das Gesellschaftsspiel Teamwork ist der ultimative Spaß für zwischendurch. Zwei Spieler bilden jeweils ein Erklärerteam, dürfen sich jedoch nicht absprechen, müssen aber einen Begriff gemeinsam beschreiben – und zwar abwechselnd. Erraten die anderen Mitspieler den besagten Begriff hagelt es Punkte.
10. Looping Louie von Hasbro: Ein alter bekannter unter den Kinderspielen, der neu aufgelegt wurde und den Sonderpreis des Deutschen Spielepreises ergattern konnte. Mit einer Dauer von nur 10 Minuten pro Partie dürfte dieses batteriebetriebene Kinderspiel ebenfalls ein idealer Pausenfüller sein. Achtung: Die Batterien sollte man sich zusätzlich besorgen, da sonst der Weihnachtsabend ohne Looping Louie von Statten gehen könnte.
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